FILE - In this Sept. 19, 2011 file photo, former premier Silvio Berlusconi sits in his car as he leaves the Milan's tribunal, Italy, Monday, after attending an hearing of the trial where he is accused of bribing British lawyer Robert Mills. Silvio Berlusconi faces a verdict in his sensational sex-for-hire trial, charges that could bring an end to his two-decade political career. Berlusconi is charged with paying an under-age Moroccan teen for sex and then trying to cover it up with phone calls to Milan police officials when she was picked up for alleged theft. Berlusconi and the woman deny having had sex with each other. A court is expected to deliver a verdict Monday, June 24, 2013.(AP Photo/Luca Bruno, File)

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Italien
12/20/2014

Berlusconi will im Februar in Politik zurückkehren

Er ist wieder da: Der Ex-Premier kündigt an, die Forza Italia neu zu gründen.

Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi hat seine politische Rückkehr für den 15. Februar angekündigt. Bis dahin wird Berlusconi zum letzten Mal Sozialdienst in einem Mailänder Altersheim als alternative Strafe zur einjährigen Haft geleistet haben, zu der er 2013 wegen Steuerbetrugs verurteilt worden war.

"Ich versichere euch, dass ich noch voller Engagement bin. Sobald man mich aus dieser Haft entlassen wird, zu der ich auf ungerechte Weise verurteilt worden bin, werde ich loslegen", betonte der 78-Jährige im Gespräch mit Anhängern seiner Partei am Freitagabend. Er kündigte die Neugründung seiner rechtskonservativen Partei Forza Italia an, die bei Regionalwahlen in den Regionen Emilia-Romagna und Kalabrien im November und bei den EU-Parlamentswahlen im Mai ein Rekordtief erreicht hatte.

Hoher Preis

Berlusconis Mitte-Rechts-Gruppierung zahlt einen hohen Preis für die Justizprobleme des TV-Tycoons, der nach seiner Verurteilung wegen Steuerbetrugs im vergangenen Jahr aus dem Parlament in Rom ausgeschlossen wurde und seit Mai wöchentlich Sozialdienst in einem Altersheim leisten muss.

Berlusconi sparte nicht mit Kritik an Premier Matteo Renzi. Der Steuerdruck sei unter seiner Regierung auf Rekordhoch gestiegen. "Der Steuerdruck in Italien gleicht heute einem Staatsdiebstahl", kritisierte Berlusconi.

Berlusconi und das Bunga-Bunga-Problem

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