Spanische Polizisten (Symbolbild)

© REUTERS/JUAN MEDINA

IS-Terror
12/16/2014

Spanische Polizei nahm sieben Verdächtige fest

Die Polizeiaktionen fanden in Barcelona, Ceuta, Melilla und dem marokkanischen Castillejos statt.

Die spanische und die marokkanische Polizei haben in einer koordinierten Aktion sieben mutmaßliche Rekrutierer von Unterstützern der radikalen Miliz "Islamischer Staat" (IS) festgenommen. Ihnen wird nach Angaben des spanischen Innenministeriums vom Dienstag vorgeworfen, ein Netzwerk im Auftrag des IS gebildet zu haben.

Ziel sei es gewesen, Frauen anzuwerben und nach Syrien und in den Irak zu schicken, wo die Islamisten große Landesteile unter ihre Kontrolle gebracht haben. Vier Frauen und ein Mann wurden in Barcelona sowie den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika festgenommen, zwei in dem marokkanischen Ort Fnideq in der Nähe von Ceuta.

Welche Aufgabe den rekrutierten Frauen zugedacht wurde, war nicht klar. In einigen Fällen sind Frauen mit europäischen Pässen angeworben worden, um für den IS in den Kampf zu ziehen oder um IS-Kämpfer zu heiraten. Mehrere europäische Staaten befürchten, dass muslimische Bürger in den Irak oder nach Syrien ziehen und dann radikalisiert zurückkehren, um in ihren Heimatländern Anschläge zu verüben.

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