In der Pole Position für die Präsidentenwahl: Hillary Clinton.

© REUTERS/BRIAN SNYDER

Kandidatensuche für 2016
11/06/2014

Clinton: Zeichen stehen auf Präsidentenwahl

Die ehemalige First Lady hat gute Karten, die erste Frau an der Spitze der USA zu werden.

von Ingrid Steiner-Gashi

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Schon am Tag eins nach der Kür des neuen Kongresses beginnen in den USA stets die ersten, indirekten Vorbereitungen für die kommende Präsidentschaftswahl. Im Herbst 2016 wird der Nachfolger von Barack Obama bestimmt – und bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Demokraten ein politisches Schwergewicht in die Wahlschlacht führen werden. Hillary Clinton hat sich zwar noch nicht offiziell als Kandidatin geoutet, doch ihre feurigen Wahlkampfauftritte während der vergangenen Wochen lassen nichts anderes erwarten. Die ehemalige First Lady der USA und Ex-Außenministerin will die erste Frau an der Spitze der USA werden.

Versucht hatte sie es schon einmal. 2008 aber war sie am damals wenig bekannten parteiinternen Kandidaten Barack Obama gescheitert. Auch dieses Mal gibt es einen jüngeren Kandidaten, den sie gefährlich unterschätzen könnte. Martin O’Malley, erfolgreicher Gouverneur von Maryland, gilt als äußerst populär und politisch geschickt. Mehr als vage Andeutungen in Richtung Zielort Weißes Haus kamen vom 51-Jährigen aber noch nicht.

Konservative Gegner

Eine Galionsfigur wie Hillary Clinton haben die Republikaner mit Blick auf 2016 vorerst nicht zu bieten, sieht man vom prominenten Namen Bush ab – Jeb Bush, Bruder von Ex-Präsident George W. Bush, steht angeblich in den Startlöchern. Die Namen anderer möglicher Kontrahenten werden aber allmählich auch im republikanischen Feld klarer. Rand Paul (Sohn von Ron Paul) wird immer öfter genannt, Augenarzt und seit drei Jahren von der Tea Party unterstützter Senator im US-Kongress. Ausgehend von den radikalen Ansichten der Tea Party rückte Paul in den vergangenen Jahren in die politische konservative Mitte.

Dort agiert auch New Jerseys leutseliger Gouverneur Chris Christie. Um abzunehmen, hatte sich der schwerst übergewichtige Politiker im Vorjahr ein Magenband einsetzen lassen. Seither purzelten die Kilos. Dass sein schlankeres Erscheinungsbild etwas mit den Wahlen 2016 zu tun haben könnte, hat Christie stets vehement bestritten. Als chancenlos für 2016 gelten Tea-Party-Hardliner wie Ted Cruz oder der bereits mehrfach gescheiterte Präsidentschaftskandidat Mitt Romney.

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