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Jemen
09/20/2013

Großangriff der El Kaida

Dutzende Soldaten und Polizisten starben bei der Angriffs-Serie.

Bei mehreren zeitgleichen Angriffen auf Stützpunkte der Sicherheitskräfte sind nach Angaben aus Armeekreisen am Freitag im Jemen Dutzende Polizisten und Soldaten getötet worden. Die Nachrichtenagentur AFP sprach unter Berufung auf Armeekreise von mindestens 56 getöteten Sicherheitskräften. In anderen Berichten war von mindestens 30 Toten die Rede.

Schauplatz der Angriffe war die Süd-Provinz Schabwa. In Sicherheitskreisen wurde die Gruppe El Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) hinter den Anschlägen vermutet. Der folgenschwerste Angriff ereignete sich den Angaben zufolge, als in einem Armeecamp ein mit Sprengstoff präpariertes Fahrzeug explodierte. Dabei starben Soldaten, die für die Sicherheit von Ölfeldern in der Region zuständig waren. Die Angreifer hätten außerdem Soldaten als Geiseln genommen, hieß es.

Die AQAP gilt als einer der aggressivsten Ableger der Extremisten-Organisation. Während der politischen Proteste im Frühjahr 2011 nutzte die AQAP die Schwäche des jemenitischen Militärs, um weite Teile des Südens unter ihre Kontrolle zu bringen. Während einer mehrwöchigen Militäroffensive im Mai 2011 wurden die Extremisten aber wieder aus den großen Städten vertrieben und zum Rückzug in die Wüste gezwungen. Kürzlich schlossen mehrere westliche Staaten ihre Botschaften in dem arabischen Land, weil Geheimdienste Anschläge befürchteten.

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