Zwischen Kitsch und Kreativität - Stalin, Bush, Gorbatschow und Clinton werden auf dem Weimarer Weihnachtsmarkt als Matrjoschka-Puppen angeboten, aufgenommen am 17.12.2008. Nach Expertenmeinung sind in der Kunst des Dekorierens Billigartikel genauso gefragt wie Luxusartikel. Volkskundler und Zukunftsforscher haben zwei Richtungen ausgemacht, wie das immer wiederkehrende Dilemma rund ums Feiern, Schenken und Dekorieren im Krisenjahr 2008 gelöst wird: Mit Kitsch und Kreativität. Foto: Hendrik Schmidt dpa/lth (zu Korr.-Bericht "Kitsch und Kreativität gegen die Krise - Zum Fest ist alles erlaubt" vom 18.12.2008) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Zwischen Kitsch und Kreativität - Stalin, Bush, Gorbatschow und Clinton werden auf dem Weimarer Weihnachtsmarkt als Matrjoschka-Puppen angeboten, aufgenommen am 17.12.2008. Nach Expertenmeinung sind in der Kunst des Dekorierens Billigartikel genauso gefragt wie Luxusartikel. Volkskundler und Zukunftsforscher haben zwei Richtungen ausgemacht, wie das immer wiederkehrende Dilemma rund ums Feiern, Schenken und Dekorieren im Krisenjahr 2008 gelöst wird: Mit Kitsch und Kreativität. Foto: Hendrik Schmidt dpa/lth (zu Korr.-Bericht "Kitsch und Kreativität gegen die Krise - Zum Fest ist alles erlaubt" vom 18.12.2008) +++(c) dpa - Bildfunk+++

© APA/Hendrik Schmidt

Russland

Gorbatschow: Unbeliebtester Kremlherrscher der Geschichte

Lenin, Stalin und Breschnew sind am beliebtesten. "Die Ergebnisse zeugen von einem Fehlen geschichtlichen Wissens", so ein Historiker.

05/22/2013, 10:02 AM

Der Friedensnobelpreisträger und sowjetische Reformer Michail Gorbatschow (82) ist in einer Umfrage zum unbeliebtesten Kremlherrscher der Geschichte gewählt worden. 66 Prozent der vom unabhängigen Meinungsforschungsinstitut Lewada befragten Russen gaben eine "negative" Einstellung gegenüber dem Vater von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) an.

Am beliebtesten mit jeweils rund 50 Prozent Zustimmung schnitten Revolutionsführer Lenin, der blutrünstige Sowjet-Diktator Josef Stalin und der sowjetische Dauerherrscher Leonid Breschnew ab. Mehrfache Stimmabgaben waren möglich.

Menschen bewerten Mythen

"Die Ergebnisse zeugen von einem Fehlen geschichtlichen Wissens und mangelhafter historischer Reflexion", meinte der Historiker Jan Ratschinski in der Zeitung Kommersant.

Die Menschen würden keine realen Personen bewerten, sondern Mythen, sagte der Experte vom Menschenrechtszentrum Memoria. Er befasst sich mit der Aufarbeitung der Sowjetdiktatur. Lewada befragte für die repräsentative Studie nach eigenen Angaben 1.600 Menschen.

Russland huldigt Stalin

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