Politik | Ausland
13.07.2017

Früherer US-Präsident Carter dehydriert im Krankenhaus

Im Krankenhaus soll nun der Flüssigkeitshaushalt wieder hergestellt werden.

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ist nach einem Kreislaufkollaps vorsichtshalber in ein Krankenhaus in Kanada gebracht worden. Seine Frau sei bei ihm, heißt es in einem Statement des St.-Boniface-Hospital in der kanadischen Provinz Manitoba.

Der 92 Jahre alte Carter hatte in der Sommersonne mit einer Handsäge Holz für den Bau einer Treppe an einem Gebäude der Hilfsorganisatin Habitat for Humanity geschnitten, berichteten lokale Medien unter Berufung auf Augenzeugen. Offenbar hatte er nicht genug getrunken.

Das Krankenhaus diagnostizierte eine Dehydrierung. Im Krankenhaus soll nun der Flüssigkeitshaushalt wieder hergestellt werden. Carter lasse allen ausrichten, sie sollen genug trinken und weiterbauen, sagte der Chef der Hilfsorganisation, Jonathan Reckford. Carter und seine Frau Rosalynn engagieren sich seit mehr als 30 Jahren für die Organisation.