Rettungskräfte helfen einem Migranten.

© AP/Kenny Karpov/ MOAS

Politik | Ausland
09/10/2016

Erneut 2.300 Menschen vor libyscher Küste gerettet

123.000 Schutzsuchende seit Jahresbeginn in Italien angekommen.

Bei einem Großeinsatz vor der libyschen Küste sind am Samstag circa 2.300 Flüchtlinge bei 18 Einsätzen aus Seenot gerettet worden. Wie die italienische Küstenwache mitteilte, waren die Migranten auf 17 Schlauchbooten und auf einem kleinen Schiffen unterwegs. Sie seien unter anderem von Schiffen aus Italien, Spanien und Irland aufgenommen worden.

Viele kommen aus Nigeria, Eritrea und dem Sudan

Seit Jahresbeginn sind circa 123.000 Migranten in Italien eingetroffen. Das sind 5.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2015, wie aus Angaben des italienischen Innenministeriums hervorgeht. Stark zugenommen habe die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen, die in Italien eingetroffen sind, so das Innenministerium. Die meisten Ankommenden stammen aus Nigeria, Eritrea und dem Sudan.