Österreichische Archäologen dürfen zurück nach Ephesos

++ HANDOUT ++: AM KNEISSL IN DER TÜRKEI: TREFFEN M
Foto: APA/BMEIA/ANGELIKA LAUBER Außeniministerin Kneissl ist am Donnerstag zu Besuch bei ihrem türkischen Amtskollegen

Türkischer Außenminister Cavusoglu verweist auf "Symbolkraft für Österreich".

Die österreichischen Archäologen dürfen ihre Grabungstätigkeit in der antiken Stadt Ephesos wieder aufnehmen. Dies teilte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) mit.

"Durch die Ereignisse und Schritte in Österreich haben wir die archäologischen Unternehmen in Ephosos gestoppt. Wir möchten diese wieder aufnehmen", sagte Cavusoglu nach einem Treffen mit Kneissl im geschichtsträchtigen Dolmabahce-Palast in Istanbul. Er sprach davon, dass die Grabungen "eine gewisse Symbolkraft für Österreich" hätten.

Kneissl erfreut

Kneissl zeigte sich erfreut über den Schritt der türkischen Seite und betonte, dass ihre Erwartungen an den Besuch übertroffen worden sei. Ephesos sei eine symbolische Frage. "Das ist eine wissenschaftliche Arbeit mit einer wirtschaftlichen, touristischen Dimension, die uns schon seit 1895 verbindet", sagte Kneissl.

Die österreichischen Archäologen hatten ihre Arbeit im September 2016 einstellen müssen. Es handelte sich auf eine Reaktion auf die ultimative Forderung Österreichs, die EU-Beitrittsverhandlugen mit der Türkei abzubrechen.

(APA / kob) Erstellt am
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