Deutschland
11/21/2016

AfD-Chefin über Merkels Kandidatur erfreut

Frauke Petry erhofft sich von der Kandidatur Merkels positive Auswirkungen für die AfD.

Die deutsche Rechtspopulistin Frauke Petry freut sich über die Entscheidung Angela Merkels, erneut für die Kanzlerschaft in Deutschland zu kandidieren. "Damit stellt sich die Politikerin zur Wiederwahl, die das milliardenteure und gefährliche Einwanderungschaos verursacht hat und unter deren Führung die Energiewende an die Wand gefahren wurde", sagte die Parteichefin der AfD am Montag.

Idealerweise sähe ihre Partei den Sozialdemokraten Martin Schulz als Spitzenkandidaten der SPD, da dieser "wie kein anderer Deutscher für das Scheitern der EU steht". Merkel und EU-Parlamentspräsident Schulz verkörperten als "Traumduo der großen Koalition" den Niedergang Deutschlands, sagte Petry der Deutschen Presseagentur (dpa).

Als Bürgerin empfinde sie zwar tiefes Unbehagen über diese Kandidatur. Als politische Konkurrentin gehe sie aber davon aus, dass diese ihrer eigenen Partei nutzen werde.

Der AfD-Bundesvorstand hatte am Freitag empfohlen, mit mehreren Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf zu gehen. Petry gilt dabei als gesetzt. In Deutschland wird im Herbst 2017 ein neues Parlament gewählt.

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