Iraqi security forces and civilians stand at the main entrance of a Shi'ite mosque in Baghdad's northwestern district of Graiaat, a day after a suicide bomb attack at the mosque July 6, 2013. A suicide bomber killed 15 people as they left the Shi'ite mosque in the Iraqi capital on Friday and a separate attack on Sunni protesters killed seven, police and medics said. REUTERS/Stringer (IRAQ - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

© Reuters/STRINGER/IRAQ

Irak
07/06/2013

15 Tote bei Selbstmordanschlag in Bagdad

Der Attentäter sprengte sich mitsamt einem Auto vor einer schiitischen Moschee in die Luft.

Bei einem Selbstmordanschlag nahe einer schiitischen Glaubensstätte in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Freitagabend 15 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Polizisten und Ärzten wurden außerdem mehr als 30 Menschen verletzt. Der Attentäter sprengte demnach sein Fahrzeug im mehrheitlich von Schiiten bewohnten nördlichen Stadtteil Gherai'at (Krai'at) in die Luft. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

Am Freitagmorgen waren bei einem Autobombenanschlag auf eine sunnitische Moschee in Samarra nördlich von Bagdad sieben Menschen getötet und neun weitere verletzten worden. Die Detonation einer Straßenbombe im zentral gelegenen Kut riss einen Zivilisten in den Tod. Der Anschlag galt laut Sicherheitskreisen einem Konvoi der Sicherheitskräfte. Fünf Menschen wurden bei verschiedenen Angriffen in Bakuba, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, getötet. Zwei Militante starben in der nordirakischen Ölstadt Kirkuk, als sie versuchten, eine Bombe zu legen und der Sprengsatz vorzeitig explodierte.

Im Irak hat die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten seit Jänner wieder deutlich zugenommen. In den vergangenen drei Monaten wurden nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 2.500 Menschen getötet. Die Schiiten kontrollieren die Regierung. Die sunnitische Minderheit, die unter dem 2003 per US-Invasion gestürzten Machthaber Saddam Hussein bevorzugt war, fühlt sich dominiert.

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