Anschlag auf Moschee in Pakistan

Die Moschee stürzte ein, 40 Menschen starben. 60 weitere erlitten Verletzungen.
Foto: apa

Nach dem Freitagsgebet explodierte in einem Gotteshaus im Nordwesten eine Bombe. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich in die Luft.

Ein Bombenanschlag auf eine Moschee unmittelbar nach dem Freitagsgebet hat am Freitag den Nordwesten Pakistans erschüttert. Nach neuesten Meldungen starben mindestens 49 Menschen, mehr als 100 Gläubige seien verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter hatte sich während des heiligen Fastenmonats Ramadan inmitten der Menschenmenge in die Luft gesprengt, sagte Fazal Mehmood Shah von der Verwaltung des Khyber-Distrikts. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Taliban-Gruppen haben in der Vergangenheit aber immer wieder Vergeltungsanschläge auf Moscheen verübt, wenn die örtliche Bevölkerung mit den Sicherheitskräften kooperierte.

Ramadan

Ein Augenzeuge sagte, zu der Explosion sei es im großen Gebetsraum der Moschee gekommen, in dem sich Hunderte Menschen aufhielten. "Es waren viele Menschen da, weil derzeit der heilige Monat Ramadan ist und Leute von benachbarten Gegenden für das Freitagsgebet zu dieser zentralen Moschee kommen." Der Gebetsraum sei schwer beschädigt worden. Auf Fernsehbildern war Blut auf dem Boden und an den Wänden des Gotteshauses zu sehen.

(apa / dk, csm) Erstellt am
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