Amon und die Hundstrümmerln

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Foto: Illustrati

Werner Amon erhält Geld von der Telekom und schafft es nicht mal, dafür eine Rechnung zu fälschen. Dabei hätte ein Anruf bei Hochegger genügt.

500 Millionen Euro hat es die Österreicher gekostet, die AUA der deutschen Lufthansa aufzuschwatzen. Die beste Investition der Zweiten Republik. Sollen sich doch die Deutschen mit den Tieffliegern abgfretten. Apropos Tiefflieger: Werner Amon erhält Geld von der Telekom und schafft es nicht mal, dafür eine Rechnung zu fälschen. Dabei hätte ein Anruf bei Hochegger genügt: „Wos woar mei Leistung?“ Dagegen sind auftauende Hundstrümmeln wirklich kein Ärgernis.

Das Forschungsinstitut OGM fischt für den KURIER wöchentlich die größten Aufreger aus dem Internet.

Die Top-3-Ärgernisse der Woche

1 Die AUA muss sparen (1837 Beiträge) Au weh. Jetzt sollen sogar Piloten auf Geld verzichten. Liebe Freunde, willkommen in der Privatwirtschaft: „Der Steuerzahler hat ja alle Verluste stets ausgeglichen – wie bei der ÖBB und fast allen verstaatlichten Betrieben“, meint Alois Kleber

2 Amon unter Geldwäscheverdacht (1701 Beiträge) Werner Amon bekommt Geld von der Telekom und findet die Rechnung nicht. Jetzt fühlt er sich als Justizopfer. „Völlig wurscht, ob Werner Amon Dreck am Stecken hat, die Reaktion disqualifiziert die ganze ÖVP“, twittert grisutheguru.

3 Wiener Charta (1109 Beiträge) Die Stadt einigt sich auf eine Hausordnung, kosten soll sie 500.000 Euro. User Sorenad hat einen kurzen wie einfachen Vorschlag für die Regeln des Zusammenlebens: „Sei ka Oasch.“ Sein Beratungshonorar belaufe sich auf schlanke 10.000 Euro.

Der Top-Aufsteiger der Woche

Der Frühling kommt, der Hundekot auch (+509%)

Es ist Frühling, wenn die Blumen blühen, die Verliebten turteln und das Schweizerhaus aufsperrt. Doch es gibt auch andere Hinweise: „Man merkt, es wird Frühling, wenn die Hundescheiße am Gehsteig schön langsam wieder auftaut“, twittert User apo.

Fast zwei Millionen Österreicher nutzen Social Media wie Facebook, Twitter, Internetforen, Blogs und posten Mitteilungen und Meinungen, rund 500.000 davon täglich. OGM hat mit Web2Watch ein „Analyse-Tool“ entwickelt, das alle Beiträge laufend beobachtet. Für den „Watschenmann“ im Samstag-KURIER filtert es wöchentlich alle Ärgernisse der Wiener heraus . Dabei handelt es sich um keine repräsentative Meinungsumfrage. Infos unter: www.ogm.at

Quelle: OGM

 

(kurier) Erstellt am
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