über den Bundesliga-Modus
04/29/2016

Mutiger Vorstoß

von Bernhard Hanisch

Die ideale Lösung steckt noch in des Zauberers Hut

Bernhard Hanisch | über den Bundesliga-Modus

Diskutiert und gestritten wird auf Stadiontribünen und an Wirtshaustischen schon seit geraumer Zeit. Wie könnte ein Format denn aussehen, das dem österreichischen Fußball ein professionelles Erscheinungsbild verleiht? Wie viele Klubs sind überlebensfähig, welcher Modus verdirbt nicht den Charakter einer ernst zu nehmenden Meisterschaft?

Ernüchternd bleibt die Erkenntnis: Die ideale Lösung steckt noch in des Zauberers Hut.

Jedoch: Geschehen muss etwas. Darüber herrscht mehrheitlich Einigkeit. Eine Bundesliga kann und will es sich künftig nicht mehr leisten, am Anfang einer Saison keine Gewissheit darüber zu haben, wer am Ende der selbigen noch mit von der Partie sein wird (Siehe die aktuelle zweithöchste Liga, oder man schlage nach im Geschichtsbuch des heimischen Profifußballs).

Die internationale Spaltung hat längst stattgefunden. Österreich und vergleichbare Nationen suchen nach adäquaten Modellen. Modelle, die sich einfach nicht mehr an Ligen orientieren können, die nachweislich reich sind, oder wenigstens vorgeben, reich zu sein.

Liga-Vorstand Christian Ebenbauer hat sich für eine Schrumpfung des Vereins ausgesprochen, dem er selbst vorsteht. Deshalb ist eine solche Aussage durchaus mutig. Alle Beteiligten sollten an der Problemlösung mitwirken, wie eine Bundesliga mit zwölf Klubs vielleicht doch zu meistern ist.

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