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23.01.2018

Drehstart für Schalkos "M - Eine Stadt sucht einen Mörder"

David Schalkos Serie mit Top-Besetzung wandelt auf den Spuren von Fritz Langs Film-Klassiker.

Regisseur und Produzent David Schalko hat in Wien die Dreharbeiten für sein neues Serien-Projekt begonnen: "M – Eine Stadt sucht einen Mörder", nach dem Film-Klassiker von Fritz Lang, wird zur sechsteiligen Drama-Serie. In der Co-Produktion des Pay-TV-Senders RTL Crime, ORF und Superfilm steht bis voraussichtlich April ein mehr als 100-köpfiges Star-Ensemble vor der Kamera: Verena Altenberger, Bela B. Felsenheimer ("Bleicher mann"), Moritz Bleibtreu, Christian Dolezal als Kommissar, Lars Eidinger, Michael Fuith, Udo Kier, Christoph Krutzler, Gerhard Liebmann, Dominik Maringer, Johanna Orsini-Rosenberg, André Pohl, Sophie Rois und Julia Stemberger. Dazu kommen noch weitere namenhafte Schauspieler wie Brigitte Hobmeier, Marleen Lohse, Juergen Maurer, Sarah Viktoria Frick als Kommissarin und Gabriel Barylli. Die Ausstrahlung ist für Ende 2018/ Anfang 2019.

Basierend auf dem gleichnamigen Fritz Lang-Klassiker von 1931, der bis heute zu den wichtigsten Werken der Filmeschichte gehört, erzählen die sechs 45-minütigen Episoden die Geschichte einer Stadt, die sich mit einer Reihe Kindermorde konfrontiert sieht und wie sich deren Folgen auf die einzelnen Schichten einer Gesellschaft auswirkt.

Transfer ins Heute

David Schalko, der gemeinsam mit Evi Romen auch für das Drehbuch zuständig ist, transferiert die Geschichte ins Heute: "Als ich vor drei Jahren den alten Film ,M' noch einmal gesehen habe, hat er mich nicht mehr losgelassen. Wie wäre das heute? In Zeiten der Überwachung und des sich anschleichenden Faschismus. Abgesehen von dem formalen Ansatz, dass die Stadt die Hauptdarstellerin ist. ,M' ist ein Film ohne Genre, weil er alle Genres beinhaltet. So wie das Leben selbst.“

"M" ist die erste Serien-Produktion von RTL Crime. Klaus Holtmann, RTL-Executive Vice President Digital Channels: "Remakes werden oft zurecht mit Skepsis betrachtet. Beim neuen ,M' aber spinnt David Schalko die bekannte spannende Geschichte weiter und stößt dabei auf neue, überraschende und vor allem gesellschaftlich relevante Aspekte, die die Neuverfilmung für uns zu einer Notwendigkeit gemacht haben.“

ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner erklärt in einer Aussendung: "Um eigenständige Produktionen weiterhin als differenzierendes Merkmal von ORFeins in der Unübersichtlichkeit des Programm-Meers anbieten zu können, gehen wir Partnerschaften mit den kreativsten Köpfen des Landes ein – zu denen der Autor und Regisseur David Schalko unzweifelhaft zählt."