Aufwachen, Wiener Schulbehörde

Islamlehrer, die die Demokratie ablehnen, gehören entfernt. Und was in Hinterhöfen passiert, kontrolliert.

Es war das Nebenprodukt einer Recherche über die mögliche Einführung eines Ethikunterrichts für alle: In den Volks- und Hauptschulen Wiens haben wir schon mehr muslimische Kinder als katholische – und auch noch viele ohne Bekenntnis. Das wäre für sich genommen noch kein Problem, wenn Religionslehrer und Gläubige alle anderen Bekenntnisse sowie die Trennung von Kirche und Staat respektierten. Das tun sie aber nicht – und es kommt noch schlimmer – rund ein Viertel der muslimischen Religionslehrer lehnt die Demokratie ab und verachtet die Menschenrechte, wie der grüne Bildungssprecher Walser informierte. Die Zahlen stammen übrigens vom Religionstheologen Mouhanad Khorchide, der an einen aufgeklärten Islam glaubt und deshalb Todesdrohungen bekommt.

Wenn ein Viertel der Richter oder der Polizisten unsere Gesetze ablehnten, gäbe es einen Aufschrei im Land. Zurecht. Bei Lehrern ist das aber noch viel schlimmer , weil sie ja Einfluss auf Kinder haben, deren Eltern vielleicht nicht sehr gebildet oder von irgendwelchen Imamen beeinflussbar sind. Es gibt aber keinen Aufschrei, sondern Beschwichtigung. Es wird schon alles besser werden, hört man aus der Islamischen Glaubensgemeinschaft, deren Chef sich mit der Evolutionstheorie schwer tut.

Die Schule ist nur das eine, dann gibt es noch die sogenannten Hinterhofmoscheen, wo Wegschauen oberste Behördenpflicht schien. Da wird oft Hass verbreitet und die Überlegenheit der Religion über den Staat propagiert. Die offiziellen Vertreter der Muslime in Österreich müssen sich endlich auf die Seite des Staates stellen und die Hassprediger den Behörden melden.

(kurier) Erstellt am
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