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11.08.2017

Kunst am Kanal

dasWerk wurde zum fixen Bestandteil der Wiener Clubkultur

Marco Weise | über Wünsche und dasWerk

Vor mehr als vier Jahren, es war im Februar 2013, stand ich vor dem Stadtbahnbogen 331, suchte den Eingang und scheiterte. Ein Telefonat später war ich aber drinnen und es eröffnete sich mir eine Baustelle – von einem Club inklusive Kunstraum war die Truppe rund um Betreiber Stefan „Stizz“ Stürzer noch zahlreiche Arbeitsstunden entfernt. Aber gut Ding braucht bekanntlich Weile. Und Geld. Davon hatte der seit 2006 agierende Kulturverein, der im alten Headquarter (Neulerchenfelder Straße, 1160) immer wieder Probleme mit Anrainern hatte und deshalb in die Stadtbahnbögen nebst der Spittelau übersiedelte, nicht gerade viel. Mittlerweile wurden aber die anfänglichen Kinderkrankheiten beseitigt und dasWerk wurde zum fixen Bestandteil der Wiener Club- und Subkultur. Am Samstag und am Sonntag feiert dasWerk seine elfjähriges Bestehen mit „Kunst und Kultur am Kanal“ – ein Festival mit Kinderprogramm, Konzerten, Lesungen und Ausstellungen. „Wünsch dir was!“, fordern einem dabei etwa die beiden Künstler Johanna Huter & Johannes Bodner auf. Mhh, was könnte man sich bloß wünschen ... Ach ja, weitere elf Jahre das Werk. Mindestens.