über die neuen Regeln im Fußball.
06/04/2016

Zur Trinkpause an die Bar

Der Schiedsrichter ist berechtigt, auf dem Spielfeld Unterhosenkontrollen vorzunehmen.

von Guido Tartarotti

Der Schiedsrichter ist berechtigt, auf dem Spielfeld Unterhosenkontrollen vorzunehmen.

Guido Tartarotti | über die neuen Regeln im Fußball.

Seit 1. Juni gelten neue Regeln beim Fußball – an 95 Stellen wurde das Regelwerk verändert. Gerade noch rechtzeitig, um bei der EM für Verwirrung zu sorgen. Folgendes ist neu oder anders:

Das Stehenbleiben beim Anlauf zum Elfmeter ist künftig nicht mehr erlaubt. (Es sei denn, der Elfmeterpunkt wurde durch ein Stoppschild ersetzt, dann muss der Schütze auf Querverkehr achten.)

Bei einer „Notbremse“ im Strafraum gibt eine keine rote Karte mehr, wenn die Attacke dem Ball galt (Allerdings hat der Ball das Recht, den Spieler auf Schmerzensgeld zu klagen.)

Ein Spieler darf weiterspielen, auch wenn er einen Schuh verloren hat. (Der Schuh allerdings darf nicht weiterspielen, wenn er den Spieler verloren hat, vom Schuh selbstständig erzielte Tore sind ungültig.)

Die Unterwäsche des Spielers muss zur Trikotfarbe passen. (Der Schiedsrichter ist deshalb berechtigt, auf dem Spielfeld Unterhosenkontrollen vorzunehmen, zu seiner Unterstützung wird das Referee-Team um einen Modeexperten erweitert.)

Handspiel auf der Linie eines Verteidigers könnte mit einem Tor geahndet werden. (Vor allem, wenn es sich um die Gürtellinie handelt.)

Dauert die Behandlung eines Spielers kürzer als 20 Sekunden, darf er weiterspielen, ohne das Feld zu verlassen. (Dauert sie zwischen 20 Sekunden und 90 Minuten, darf er auch weiterspielen, jedoch nur auf der Bahre.)
Der Anstoß darf künftig auch mit einem Pass in die eigene Spielhälfte (oder einem direkt geschossenen Eigentor) ausgeführt werden.

Trinkpausen sind künftig Vorschrift, die verlorene Zeit muss aber nachgespielt werden. (Vor allem dann, wenn die Mannschaften zur Trinkpause eine Bar aufsuchen.)

Der Schiedsrichter darf in Zukunft auch schon vor dem Spiel rote Karten zeigen. (Allerdings nicht früher als maximal sechs Monate vor dem Spiel. Außerdem darf er auch Ansichts-, Eintritts- oder Tarockkarten zeigen, wenn und wann er möchte.)

Guido Tartarottis neues Kabarettprogramm "Selbstbetrug für Fortgeschrittene" hat am 2. September im Niedermair in Wien Premiere. Zweite Vorstellung am 22. September im Theater am Alsergrund.

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