├╝ber den Weltcupauftakt
10/28/2013

Sensationell

von Wolfgang Winheim

F├╝r den Tourismus, f├╝r die Tirol-Werbung, aber auch f├╝r die Staatskasse ist das Weltcup-Spektakel Goldes wert.

Wolfgang Winheim | ├╝ber den Weltcupauftakt

Trotz Hirscher, trotz starker Leistung des schwachen Geschlechts, trotz Nationalfeiertag: Am ├ľtztaler Gletscher wurden ausl├Ąndischen Hymnen gespielt. Weil Lara Gut und Ted Ligety den Ton angaben. Letzterer d├╝st sofort zu seiner n├Ąchsten Ehrung nach New York. Denn:

Erstmals wird mit Ligety ein Skifahrer zum US-Sportler des Jahres gek├╝rt. Nachdem gestern erstmals ein Gletscher-Rennen im US-Fernsehen ├╝bertragen wurde. So viele Reporter (498) und TV-Stationen (24) wie noch nie berichteten vom herbstlichen Auftakt des Rennwinters. Womit es mit S├Âlden doch einen ├Âsterreichischen Sieger gab und die Diskussionen ├╝ber die Sinnhaftigkeit des fr├╝hen Saisonstarts und die ÔÇô hierzulande zugegeben manchmal ├╝berbewertete ÔÇô Bedeutung des Skisports verstummen.

F├╝r den Tourismus, f├╝r die Tirol-Werbung, aber auch f├╝r die Staatskasse ist das Weltcup-Spektakel Goldes wert. Obwohl die Vertreter der Skifirmen in der Gletschersonne die Schattenseiten anprangern: Sie sehen sich von ├ľSV und FIS als Melkk├╝he missbraucht und drohen mit dem Ausstieg. Das tun sie zwar alle Jahre wieder. Hinsichtlich Sotschi 2014 aber proben sie den olympischen Ernstfall. Indem sie nicht proben. Soll hei├čen:

Die Ski-Firmen beschlossen in einem Akt von seltener Solidarit├Ąt, erstmals auf s├Ąmtliche Materialtests vor (Olympia-)Ort zu verzichten. Schert keiner heimlich aus, w├Ąre das nicht nur eine Premiere.

Es w├Ąre eine Sensation.

Jederzeit und ├╝berall top-informiert

Uneingeschr├Ąnkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare