über den ÖSV-Zug
10/18/2013

Im Eilzugstempo

von Wolfgang Winheim

Anna Fenninger wird auch im Olympia-Winter eine Augenweide sein

Wolfgang Winheim | über den ÖSV-Zug

Die Kooperation zwischen der ÖBB und dem ÖSV ist auf Schiene. Als sichtbares Zeichen dafür rast eine, von vorn bis hinten mit dem Logo des österreichischen Skiverbandes verzierte 400 Tonnen schwere Zugsgarnitur neuerdings quer durch Österreich. Auf den ÖSV-D-Zug ist Ski-Präsident Peter Schröcksnadel ähnlich stolz wie auf das neue, schwarz-weiß dominierte G’wand, das 300 Athleten ausfassten. „Wenn ma so gut fahren wia ma ausschauen ...“, sagen die fein Ausgerüsteten, „... dann kann nix schiefgehen.“

Wird’s auch nicht.

Weltmeister Marcel Hirscher, der jetzt mit Mike Pircher einen neuen Trainer für sich allein hat und sich die Augen lasern ließ, sollte der Saison mit großer Zuversicht entgegensehen.

Anna Fenninger, die künftig ebenfalls im Raiffeisen-Look carvt, wird auch im Olympia-Winter eine Augenweide sein.

Marlies Schild, die bedingt durch ihre Verletzungspause, den Erste-Gruppe-Status einbüßte, wird auch mit Startnummer 16 rasch wieder zur Slalom-Weltspitze aufschließen.

Kathrin Zettel, die sich von Mentalbetreuer Valentin Hobel (auf den Fußball-Rebell Paul Scharner schwört) losgelöst hat, wird, sofern verletzungsfrei, auch ohne Seelenmasseur für Podestplätze gut sein,

Benjamin Raich wird, selbst wenn’s für den 35-Jährigen in seiner letzten Saison nicht zu ersten Plätzen reichen sollte, ein Vorbild an Fairness bleiben.

Klaus Kröll wird auch nach der elften Operation (zuletzt am Oberarm) die Routine in seiner bereits 15. Weltcup-Saison ausspielen.

Und die jungen Wilden Max Franz und Matthias Mayer werden dem TV-Voyeur bei Speedrennen erneut Nervenkitzel garantieren.

Ob es bei den Winterspielen zum Medaillenregen kommt in der für ihre unterschiedlichste Schneebedingungen bekannten Olympiaregion Sotschi, hängt freilich sehr von Wetterglück und Material ab.

Im Nationen-Weltcup aber wird das österreichische Alpinteam zum 24. Mal hintereinander die Nummer eins bleiben. Da fährt die Eisenbahn drüber.

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