über eine App und eine radikale Idee.
06/19/2016

Radikaler Gedanke

von Guido Tartarotti

Wäre es denkbar, auch ohne App miteinander zu sprechen?

Guido Tartarotti | über eine App und eine radikale Idee.

Ein Wiener Unternehmer hat etwas ganz Neues entwickelt: eine App fürs Smartphone. (Zugegeben, dieser Einstiegssatz hat noch dramaturgische Schwächen.)

Das Neue an dieser App ist ihr Ansatz: Sie will die Paarbildung neu gestalten. Herkömmliche Dating-Apps seien oberflächlich, sagt der Unternehmer. Daher setzt seine App auf die Magie der Stimme – man hört den anderen zunächst nur (und sieht von ihm ein verschwommenes Bild).

Das ist natürlich ein kluger Gedanke (so mancher wünscht sich vielleicht sogar eine App, mit deren Hilfe man von seinem Partner auf Dauer nur ein verschwommenes Bild sieht). Der Unternehmer ortet hier im KURIER-Gespräch einen ganz neuen Trend – „wieder hin zur natürlichen Form der Kommunikation, dem miteinander Reden“, diesem Trend wolle er mit seiner App entsprechen.

Gewagte Idee: Wäre es denkbar, auch ohne App miteinander zu sprechen ... einfach so, von Angesicht zu Angesicht? Der Gedanke ist wahrscheinlich noch zu radikal. Aber vielleicht sind unsere Enkel einmal so weit.

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