über "I Am From Austria"
08/23/2014

Kum und bin

von Guido Tartarotti

Diesmal geht es nicht um Töchter, Söhne und Gabalier, sondern um Herkommen, Hingehören und Fendrich

Guido Tartarotti | über "I Am From Austria"

Und wieder wird über die Hymne gestritten. Diesmal geht es nicht um Töchter, Söhne und Gabalier, sondern um Herkommen, Hingehören und Fendrich. Es geht also nicht um "Land der Berge", sondern um die sogenannte heimliche Hymne: "I Am From Austria".

Die FPÖ Oberösterreich hat auf Plakaten den Slogan "Do kum i her/da g’hear i hin" verwendet, Rainhard Fendrich sieht das als Plagiat seiner Textzeile "Da bin i her/da g’hör i hin" aus "I Am From Austria". Die FPÖ wieder sagt, die Zeilen seien nicht identisch (stimmt – der Unterschied zwischen "kum" und "bin" ist nicht zu übersehen).

Es ist nicht das erste Mal, dass Fendrich mit der FPÖ wegen Verwendung seines Songs streitet, und auch Hubert von Goisern setzte sich zur Wehr, als die Partei "Heast as nit" im Wahlkampf verwendete.

Interessant ist ja, dass bei "I Am From Austria" die zweite Strophe stets überhört wird. Oder hat schon jemals wer plakatiert: "I kenn die Leut/i kenn die Ratten/die Dummheit, die zum Himmel schreit"?

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