über den Vollmond
06/13/2014

Häferl-Runterfall-Tag

von Guido Tartarotti

Heute ist ein Festtag für Abergläubische: Vollmond UND Freitag, der 13.

Guido Tartarotti | über den Vollmond

Heute ist ein Festtag für Abergläubische: Vollmond UND Freitag, der 13.! Viele sind sich sicher, dass der Vollmond unschöne Dinge bewirkt (obwohl sich diese Annahme in keiner Statistik abbildet). Der Mond ist ja immer gleich groß, er ist nur unterschiedlich beleuchtet. Warum aber ausgerechnet der Vollmond für Schlafstörungen sorgen soll, nicht aber der fast ebenso helle Mond an den Tagen davor oder danach, entzieht sich jeder Logik. Zumal uns Hilfsmittel zur Verfügung stehen, den Mond auszutricksen: "Vorhang" und "Jalousie" nennt man diese Hightech-Geräte. Im städtischen Raum ist die Beleuchtung ohnehin heller als der Mond, ohne dass man böse Folgen fürchtet.

Warum trotzdem heute jeder typische Vollmond-Beobachtungen machen wird, ist leicht erklärt: Weil wir a) Negatives erwarten und dadurch herbeiführen (Nocebo-Effekt), b) genauer hinschauen und c) das Beobachtete in einen Kontext stellen. Wenn uns heute das Häferl runterfällt, sagen wir: "Mist, Vollmond." Fällt es uns morgen runter, sagen wir: "Mist, ungeschickt."

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