über Bärlauch
03/14/2014

Die Debatte

von Andreas Schwarz

Lieber hungern mit Leerbauch, als Essen mit Bärlauch

Andreas Schwarz | über Bärlauch

Eigentlich hätte dieser Platz Bärlauch-freie Zone sein sollen. Heißt: Wir wollten uns nicht an der all-frühjährlichen gaumenphilosophischen Debatte beteiligen, ob die Pflanze ihren Platz gefälligst nur im Wald oder auch auf dem Teller habe. Genial gestartet heuer übrigens vom Kollegen Tartarotti in der KURIER-freizeit ( Sukkus: Wo Bärlauch drin ist, ist jeder andere Geschmack draußen).

Dann passierte dem Autor dieser Zeilen hier ein verhängnisvoller Fehler: Er bestellte in einem sonst eher unfallfrei kochenden Wiener Lokal "Gebackenes Cordon bleu mit Bärlauch & Vogerl-Erdäpfelsalat". Das grüne Zeugs war leider nicht, wie vermutet, zur Seite schiebbar im Salat, sondern im Cordon. Und das schmeckte nicht nach Fleisch, nicht nach Schinken, nicht nach gebacken, sondern nach ... – genau. Den ganzen Tag. Der Salat übrigens war gut.

Weil so ein Geschmack also nicht und nicht abzuschütteln ist, sei ein Schüttelreim zur Debatte/ins Kochbuch gestreut: Lieber hungern mit Leerbauch, als Essen mit Bärlauch. Schluss der Debatte.

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