über fehlende Perspektiven für die Jungen
05/17/2016

Jugendfreie Politik

von Birgit Braunrath

Das Wort ,Jugend-' kommt im politischen Diskurs nur dann vor, wenn es auf ,-arbeitslosigkeit' endet

Birgit Braunrath | über fehlende Perspektiven für die Jungen

Irgendetwas ist seltsam in diesem Land. Wenn ausgerechnet Franz Vranitzky, der Alt-Kanzler, den ambitionierten Nachwuchspolitiker geben muss und im KURIER-Interview zu Recht kritisiert, dass sich die Regierung „schon sehr viel länger mit der Digitalisierung beschäftigen“ hätte müssen. Der Mann wird nächstes Jahr 80.

Außerdem attestiert er Österreich „sehr wenige Zukunftsaspekte für die junge Generation“. Ein korrekter Befund. Denn das Wort „Jugend-“ kommt bei uns im politischen Diskurs nur dann vor, wenn es auf „-arbeitslosigkeit“ endet. Oder wenn es darum geht, wie viele strukturelle Analphabeten Österreichs Schulsystem ins Berufsleben entlässt.

Am Pfingstwochenende haben Jugendliche aus Österreich dann doch einmal für Schlagzeilen im In- und Ausland gesorgt: 17 schwerst Alkoholisierte mussten in Krankenhäusern in Lignano behandelt werden.

Es scheint, als fände Österreichs Jugend nur dann Beachtung, wenn sie Probleme hat oder macht. Dabei wäre sie Teil der Lösung. Und zwar ein entscheidender.

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