über Falco und Portisch.
02/19/2017

Heute ist es soweit

von Guido Tartarotti

Die Menschen durch Information gescheiter zu machen.

Guido Tartarotti | über Falco und Portisch.

Kaum zu glauben, aber heute ist er tatsächlich: der Tag, den wir seit Wochen vorfeiern. Hugo Portisch wird 90, und HansFalcoHölzel wird nicht 60.

Hans Hölzel starb vor 19 Jahren in seinem Auto, Falco muss weiterleben, denn er ist ein Geschäftsmodell, so lange es Tonträger zu verkaufen, „ultimative“ Dokus zu drehen und mit „Enthüllungen“ Schlagzeilen zu machen gilt.

Beliebtes Gedankenspiel derzeit: Wie wäre Falco heute drauf? Hätte er einen dritten Frühling, Kultstatus wie der späte Johnny Cash, kreative Kraft? Oder würde er, 130 Kilo schwer, Kreisverkehre eröffnen, im Dschungelcamp Maden essen, in „Schlagernächten“ Playback singen?

Falco darf in der öffentlichen Diskussion deshalb niemals in Frieden ruhen, weil er wichtig ist für das österreichische Selbstbewusstsein: Ein Mal, wenigstens ein Mal, waren „wir“ mit einem Pop-Song Nummer eins in Amerika.

Noch wichtiger finden darf man den Grundgedanken von Hugo Portisch: Dass es möglich ist, die Menschen durch Information gescheiter zu machen.

Guido Tartarottis neues Kabarettprogramm "Selbstbetrug für Fortgeschrittene" ist am 24. Februar im Kuga, Großwarasdorf, zu sehen, am 10. März und 23. Mai im Theater am Alsergrund, am 21. April in der Hinterbrühl, Anningersaal, und am 28. April im Wilheringerhof, Klosterneuburg.

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