über die WM
06/12/2014

Freude und Armut

von Guido Tartarotti

Es muss beides möglich sein: Freude am Sport – UND Solidarität

Guido Tartarotti | über die WM

3,3 Milliarden Euro verdient der Weltfußball-Verband FIFA mit der WM in Brasilien. Alleine die Kombination der Begriffe "Milliarden" und "FIFA" reichen, um bei vielen die Empörungstaste einrasten zu lassen. Vermutlich gar nicht zu Unrecht. Die verzweifelten Versuche, einen Notausgang aus der Vergabe der WM 2022 an Katar zu finden, werden noch interessante Geschichten aus dem Themenfeld "Korruption" ans Tageslicht befördern.

Darf man als Konsument ein Sportereignis in einem Land genießen, in dem bittere Armut herrscht, fragen viele. Gegenfrage: Geht es den Armen besser, wenn wir die Spiele mit besonders traurigem Gesicht anschauen? Wenn man derzeit die Berichte aus Brasilien verfolgt, bekommt man den Eindruck, die WM biete – auch – eine Chance für Arme und Unterdrückte. Weil jetzt Tausende Journalisten im Land sind. Und die sind es gewöhnt, nicht wegzuschauen.

Es muss beides möglich sein: Freude am Sport – UND Solidarität mit denen, die manchen Profiteuren dieses Sports im Weg sind.

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