über David Cameron
09/11/2014

Es ist (fast) aus

von Guido Tartarotti

Und vielleicht können Sie und Schottland ja Freunde bleiben.

Guido Tartarotti | über David Cameron

Zum Beziehungsstatus zwischen England und Schottland kursiert derzeit im Internet ein guter Witz.

Schottland: "Ich verlasse dich." – England: "Das kannst du nicht machen ..." – Schottland: "Es ist aus." – England: "Aber ich bin schwanger!"

Eine Woche vor der Abstimmung über eine mögliche Unabhängigkeit Schottlands steigt bei Englands Politikern die Nervosität, im gleichen Ausmaß wie der Prozentsatz der Befürworter einer Trennung. Sogar der Ausgang der Spiele des schottischen Nationalteams soll Auswirkungen auf den Ausgang des Referendums haben – je besser das Team spielt, umso mehr Rückenwind bekommen die Abspalter.

Wie in der Endphase einer Beziehung üblich, appelliert der Partner, der verlassen zu werden droht, an Gefühle und verspricht Besserung. Englands Premierminister David Cameron sagt, eine Trennung würde ihm "das Herz brechen".

Trösten Sie sich, Herr Cameron: Sie behalten das Sorgerecht für die (Königs-)Kinder. Und vielleicht können Sie und Schottland ja Freunde bleiben.

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