über Glücksspielpsychologie
07/10/2013

Ein Glück

von Andreas Schwarz

Glück lässt sich nicht mit Geld messen

Andreas Schwarz | über Glücksspielpsychologie

Glück, sagen Glückspsychologen immer, lässt sich nicht in Geld messen. Oder anders: Je mehr Geld man hat, desto kürzer wird das Glücksempfinden daran.

Das ist die graue Theorie, die sicher tausendfach in der Glückspsychologenpraxis erforscht ist – aber wer lässt sich schon gerne mit Forschung abspeisen. Das testen wir lieber selbst.

Also gibt’s listige Manager und unschuldsvermutete Politiker, die zwar genug haben, aber gerne wissen wollen, wie’s ist, wenn man noch mehr hat. Der Durchschnitts-Österreicher, dem die kriminelle Energie (oder die Möglichkeit) fehlt, verlegt sich aufs Glücksspiel: 14,06 Milliarden Euro (=14.060.000.000 €, in Schilling 193.184.400.000) geben die Österreicher jährlich für Lotto, Sportwetten, Casino und Online-Zockerei aus, sagt eine neue Studie.

Davon kommen zwar angeblich 12,5 Milliarden wieder an Gewinnen zurück – aber den wirklichen Gewinn machen bekanntlich immer die anderen. Was, siehe ganz oben, dann eigentlich eh wieder ein Glück ist.

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