Das Ohrwaschl - Kampf ums Funkhaus

Das Ohrwaschl - die Glosse von Seite 1: Alternierend verfasst von Guido Tartarotti, Andreas Schwarz und Birgit Braunrath © Bild: Stephan BoroviczenyFotografieWien/ViennaAustriacall: +43 6801314644

Warum es eben doch nicht egal ist, ob Ö1 aus der Argentinierstraße sendet, aus St. Marx oder von einer Tankstelle im Marchfeld.

Schon wieder versuchen sich die ORF-Mitarbeiter an kreativem Widerstand via Facebook: "Rettet das Funkhaus", heißt der neue Slogan.

Das Problem ist: Der Kampf gegen einen Büroleiter von Laura Rudas’ Gnaden hatte deutlich mehr Sex-Appeal als der Kampf gegen die Aufgabe eines Hauses. Ö1 ist ein toller Sender (in Wahrheit das letzte gute Argument für die ORF-Gebühren), unabhängig davon, ob er  aus der Argentinierstraße, aus St. Marx oder aus einer Tankstelle im Marchfeld abgestrahlt wird.

Das stimmt jedoch nicht ganz: Das Funkhaus ist – jeder, der einmal dort zu tun hat, kann es bestätigen – ein besonderes Haus, mit einem besonderen Flair und besonderen Möglichkeiten. Wer dort Radio macht, macht es gerne, und damit besser. Es gibt noch ein Argument gegen den Neubau des ORF-Zentrums: Zu gut sind uns finanzielle Katastrophen – Stichwort Skylink – bei Großbauprojekten in Erinnerung.

Das Ohrwaschl - die Glosse von Seite 1: Alternierend verfasst von Guido Tartarotti, Andreas Schwarz und  Birgit Braunrath.

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Erstellt am 12.04.2012