über "ungesunde" Kleidung.
03/18/2017

Bis dahin: nackt.

von Guido Tartarotti

Wer enge Jeans trägt und gleichzeitig eine Tasche, schwebt in akuter Lebensgefahr.

Guido Tartarotti | über "ungesunde" Kleidung.

Wir müssen uns wirklich fragen, wie wir früher überlebt haben, bevor uns die „Experten“ und Gesundheitsmissionare vor uns selbst beschützt haben. Vermutlich ist es reiner Zufall, dass wir noch da sind.

Neueste Erkenntnis der Todesfallen-Entschärfer (diesfalls der Verband britischer Chiropraktiker): Enge Jeans sind ungesund, außerdem schwere Taschen, Kapuzenmäntel, Schuhe mit hohen Absätzen und Schuhe ohne Fersenhalt. Und zwar, weil alle diese Dinge eine falsche Körperhaltung provozieren, welche Folgeschäden fast unvermeidlich macht. Wer enge Jeans trägt und gleichzeitig eine Tasche, schwebt demnach in akuter Lebensgefahr, wer zusätzlich einen Kapuzenmantel anhat, ist fast schon tot. Die englischen Experten schlagen deshalb, und zwar 1.) Alarm und 2.) etwas vor: Man solle vor dem Kleidungskauf den Rat eines Arztes oder Physiotherapeuten einholen.

Zu fordern wäre die rasche Einführung eines medizinisch ausgebildeten Einkaufsbegleiters auf Krankenschein. Bis dahin bleiben wir am besten nackt.

Guido Tartarottis neues Kabarettprogramm "Selbstbetrug für Fortgeschrittene" läuft am 21. April in der Hinterbrühl, Anningersaal, am 28. April im Wilheringerhof, Klosterneuburg, am 6. Mai im Kulturcentrum Wimpassing, am 23. Mai im Theater am Alsergrund, am 31. Mai in der Kulisse Wien und am 8. Juni im Casino Baden.

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