über Drehorte
05/31/2016

Film ab

von Julia Pfligl

Ein Flug nach New York City ist gar nicht nötig, denn dank der Vorstadtweiber gibt’s das Filmflair jetzt auch in Wien.

Julia Pfligl | über Drehorte

Mein erster Besuch in New York City konzentrierte sich hauptsächlich auf eine Sehenswürdigkeit: Das Haus von Carrie Bradshaw. Stundenlang irrte ich mitsamt genervter Männerbegleitung ("Dafür gehen wir aber nachher ins Air & Space Museum!") durch das pittoreske Greenwich Village, um schließlich andachtsvoll vor einem Haus zu stehen, das exakt so aussah wie jedes andere in der Straße – mit dem Unterschied, dass ein "Fotografieren verboten"-Schild und eine schwere Eisenkette den Eingang versperrten. Überall tummelten sich Sex-and-the-City-Fans, die zwischen freudiger Erregung und schlechtem Gewissen (das Haus ist in Privatbesitz!) schwankten. Natürlich machten wir alle ein Foto.

Drehorte haben etwas Magisches – wer sie einmal besucht hat, wird seine Lieblingsserie, seinen Lieblingsfilm fortan mit anderen Augen sehen. Ein Flug nach New York City ist gar nicht nötig, denn dank der Vorstadtweiber gibt’s das Filmflair jetzt auch in Wien. Etwa im zweiten Bezirk: Das Skopik & Lohn dient den trinkfreudigen Damen als Stammlokal. In Daniel Moser’s Cottage in der Silbergasse schlürfen sie ihren Café Latte. Im zur Privatklinik umfunktionierten Palais Schönburg gebären (und vertauschen) sie ihre Kinder. Das Beste: Noch hängen weder Eisenketten noch Verbotsschilder davor. Noch.

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