über Barbara Karlich
07/10/2013

Philosophie am Nachmittag

von Barbara Mader

Was ein echter Rebell ist ... der schaue fern. Tagsüber.

Barbara Mader | über Barbara Karlich

Sagen wir, die Sonne scheint. Beim Buffet im Freibad gibt’s saure Wurst und kühles Bier. Hunde, Katzen und Menschen, die nicht arbeiten müssen, schnarchen im Schatten. Sehr idyllisch.

Aber: Man darf sich vom Terror der frischen Luft nicht unterjochen lassen! Wider die Diktatur der Hängematte! Was ein echter Rebell ist ... der schaue fern. Tagsüber.

Während sich die Welt draußen hitzebedingt nur ganz langsam dreht, zieht man die Rollo herunter und belohnt sich mit Lebenshilfe von Barbara Karlich. Am Dienstag gab es einen Lehrgang in Sachen Glück. Zu einer Frau, die in einer Welt des permanenten Sonnenscheins das Recht auf Unleidlichkeit einforderte, sagte Karlich: „Aber wenn du dir die asiatischen Völker anschaust. Die lächeln immer so. Ist das nicht tausend Mal schöner als die grantigen Leute in der Früh in der U-Bahn?“

Die weise Glücksrebellin erwiderte: „Es is’ egal, ob ich permanent lächle oder permanent z’wider bin. Beides ist nicht gut.“ Das war ... Philosophie am Nachmittag.

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