Im Bild: Zillertaler Hosentürln

Im Bild: Wenn der kleine Blutdurst kommt © Bild: Stephan Boroviczeny

Marianne Mendt wünscht sich eine Musikshow. Aber im ORF kämen entweder nur Castingshows oder die "Zillertaler Hosentürln und die Orschlochbuam" vor.

Es war an dieser Stelle schon zu lesen, dass Stermann und Grissemann nicht immer in Bestform sind und manchmal den Eindruck machen, sie seien gelangweilt vom Erfolg, ihren Sehern und von sich selbst. Mag vorkommen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Zuletzt waren die beiden, aber auch ihre Gagschreiber in Höchstform. Die Pelinka-Witze waren noch lustiger als das Treiben dahinter, eine Leistung! So sei etwa Christoph Grissemann, Sohn des Vaters Ernst, eine politische Postenbesetzung, eine Gefälligkeit für die Tiroler ÖVP. Hübsch.

Ernst gemeint wirkte die Liebeserklärung an Marianne Mendt und es war erfrischend, wie sehr sich das junge Publikum für die große Musikerin begeisterte. Das 40 Jahre alte Lied "Wie a Glock’n" beeindruckte auch die Teenies im Saal. Warum man sie so selten im Fernsehen sieht, wollte Grissemann wissen. Sie werde eben nicht gefragt, antwortete die Mendt. Und äußerte einen Wunsch als Zuschauerin: eine Musikshow. Aber im ORF kämen entweder nur Castingshows oder die "Zillertaler Hosentürln und die Orschlochbuam" vor. Sonst nichts.

Lieber ORF, Marianne Mendt ist eine großartige Frau.

Erstellt am 20.01.2012