über das Drama "Breaking Bad"
10/24/2014

Heisenberg an die Burg!

von Guido Tartarotti

Immer mehr Lügen brechen auf, immer mehr Leichen bleiben links und rechts des Weges liegen.

Guido Tartarotti | über das Drama "Breaking Bad"

Breaking Bad" rast aufs Ende zu wie auf eine Wand, und wie sich das in einem guten Drama gehört, steigt das Erzähltempo. Immer mehr Lügen brechen auf, immer mehr Leichen bleiben links und rechts des Weges liegen, wie in einer antiken Tragödie beschleunigt die Hauptfigur ihren Untergang umso mehr, je höher der Aufwand ist, den sie zu ihrer Rettung betreibt.

Was diese Serie so packend macht, ist die Entwicklung der zentralen Figuren: Walter " Heisenberg" White, seine Frau Skyler, sein Todfreund und Ex-Schüler Jesse, sein Schwager und Gegenspieler Hank sind gegen Ende der fünften Staffel andere Menschen, als sie zu Beginn der ersten waren. Das ist ungewöhnlich – in TV-Serien dürfen sich Charaktere üblicherweise nicht verändern. "Breaking Bad" ist möglicherweise die beste Fernsehserie, die je gedreht wurde. Man ist versucht, zu sagen: Daraus könnten sie ein Stück fürs Burgtheater machen, mit Meyerhoff als Walter, Ofczarek als Hank, Sarah Viktoria Frick als Skyler und Maria Happel als Jesse.

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