über die Geoblocking-Diskussion
07/27/2015

Fernsehgrenzverkehr

von Philipp Wilhelmer

Was im Warenverkehr in der EU selbstverständlich ist, wäre damit auch im Fernsehen endlich Realität.

Philipp Wilhelmer | über die Geoblocking-Diskussion

Die oft gescholtene EU-Kommission hat in der Vorwoche eine spannende Debatte angestoßen: Ist es rechtmäßig, dass US-Studios ihre Serien und Filme in Europa unter der Bedingung lizenzieren, dass diese nur jeweils in einem Land ausgestrahlt werden?

Das sogenannte Geoblocking verbietet es den Sehern in Österreich beispielsweise, über das Internet Sendungen aus Großbritannien zu schauen, wenn diese solchen Verträgen unterliegen. Ein noch recht kleines Problem, das in der Praxis meist nur Auswirkungen bei Diensten wie Sky oder Netflix hat. Würde es jedoch beseitigt, böten sich den Sehern innerhalb der EU ungeahnte Möglichkeiten: Wer sein PayTV lieber aus Großbritannien – oder sagen wir: Deutschland – bezieht, könnte künftig frei wählen.

Was im Warenverkehr in der EU selbstverständlich ist, wäre damit auch im Fernsehen endlich Realität. Der Fernsehgrenzverkehr mit künstlichen digitalen Zäunen könnte einem europaweiten TV-Markt weichen. Wenn das keine Programmvorschau ist ...

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