Meinung | Kolumnen | GesMBH
12.01.2012

Ges.m.b.H.: Paarlaufen

Karl Hohenlohe über die Frage: Wer begleitet wen?

Zur allgemeinen Freude traten der Pianist Rudolf Buchbinder und der Sänger Michael Schade nun gemeinsam in der Staatsoper auf.Vereinzelt war in den Zeitungen zu lesen, Herr Schade wäre von Herrn Buchbinder begleitet worden. Begleitet?Dies ist eine sehr diffizile Frage, vereinzelte Gazetten hätten ja auch schreiben können, Herr Buchbinder wäre von Herrn Schade begleitet worden.Von jemandem begleitet werden, da schwingt immer ein leiser Anflug von zweite Geige oder fünftes Rad mit, man klettert die Karriereleiter hinauf und wird dabei von Schrittmachern begleitet.So gibt es unzählige Paarungen, wo wir genau zu wissen glauben, wer den Ton angibt, und trotzdem zweifeln wir manchmal.Farkas/Waldbrunn, Bill und Hillary Clinton, die Herren Pelinka und Wrabetz, Alice und Ellen Kessler, die Klitschko-Brüder und apropos Dick und Doof natürlich, Wagner-Trenkwitz und Hohenlohe.Im Falle Wagner-Trenkwitz und Hohenlohe weiß ich aus gut unterrichteter Quelle, dass Herr Wagner-Trenkwitz glaubt, Herr Hohenlohe wäre davon überzeugt, er würde den Ton angeben, was aber in der Realität selbstverständlich nicht den Tatsachen entspräche.Verehrte Leserschaft, das genaue Gegenteil ist der Fall.Darüber hinaus kann das Kräfteverhältnis stündlich wechseln, einmal ist Elmar, dann wieder Fritz Wepper vorn.Natürlich gibt es auch Paarungen, die sich in Führungsfragen nicht ständig abwechseln, sondern über die entscheidenden Etappen des Rennens gleichauf liegen, womit wir wieder beim ersten Satz dieser Betrachtung angelangt sind.

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