Ges.m.b.H.: Klatsch-Story

Karl Hohenlohe über das Verhältnis der heimischen Kolumnisten zueinander.

Ungeheures soll sich unlängst im legendären " Rabenhof"-Theater, während der "Langen Nacht der Kolumnisten" zugetragen haben. Das zum Bersten gespannte Publikum, wusste nicht, was da hinter der Bühne geschah. Die heimischen Kolumnisten sind ja gemeinhin ein Herz und eine Seele. Man schätzt sich ungemein, tauscht Gedanken und Wegwerfkugelschreiber aus, stänkert wirklich nur hinter dem Rücken, ja man hat 2004 zwei Kolumnisten sogar bei einer Begrüßung gesehen. Ähnlich wie bei den Freunden in der Politik, den Schauspielern und Musikern, gibt es nicht den Anflug von Eifersüchteleien. Animositäten sind den einheimischen Kolumnisten fremd. Alles, was für die Kolumnisten zählt, ist die Liebe ihrer Anhänger und auch im Rabenhof ist die Währung der Anhänger der Applaus. Die Rechnung ist für die Kolumnisten also ganz einfach, jene oder jener Vortragende, die oder der mit dem stärksten Applaus belohnt wird, ist über die anderen erhaben. Die weniger Beklatschten sind allesamt Lulus. Böse, neiderfüllte Lemuren, die den anderen den Triumph nicht gönnen, sprechen nun von Manipulation. So soll ein verdienter, hoch geachteter Kolumnist vor seinem Vortrag um reichlich Applaus ersucht haben, ja selbst der ungeheure Vorwurf des Erflehens von "Standing Ovations" steht im Raum. Verehrte Leserschaft, diese gemeinen, vollkommen haltlosen Anwürfe kann ich fast nahezu ausschließen. Was letztendlich zählt, ist das Ergebnis und dieses kann von Ihnen, aber auch von den vielen Mitbewerber-Lulus, gratis unter dem Kennwort "Rabenhof Hohenlohe" auf www.youtube.com abgerufen werden. Einladungen, Beschwerden, Hinweise: office[at]hohenlohe.at

Erstellt am 08.12.2011