Ges.m.b.H.: DÖF

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Meinung Kolumnen GesMBH
02/29/2012

Ges.m.b.H.: Grußformel-1

Karl Hohenlohe freut sich von Prominenten erkannt zu werden.

von Karl Hohenlohe

Die höchste Form der Anerkennung ist für den Gesellschaftsredakteur, wenn er von einem Prominenten erkannt wird.

Grüßt ihn die bekannte Persönlichkeit dann auch noch, bleibt er dem Prominenten auf ewig verbunden.

Der Gruß ist das Schmiergeld für uns Gesellschaftsredakteure, die Beißhemmung tritt in Kraft und selbst größte Unsympathler finden plötzlich Erwähnung.

Und doch gilt es, die verschiedensten Grußformeln und vor allem die Art, wie sie vorgetragen werden, auf das Genaueste zu analysieren.

Schaut einem der Prominente direkt ins Auge oder würdigt er uns eines rein verbalen Grußes, lässt sich mit dem Blickkontakt also noch ein wenig Zeit?

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist, ob der Grüßende dem zu Grüßenden eine eigene, spezifisch abgestimmte Grußformel gezimmert hat oder ob er die Schmierfinken pauschal mit einem "Hallo" abgefertigt wissen will.

"Hallo" ist wie "vom Feinsten" oder " Ich bin so frei" und wirft jede Gesellschaftsberichterstatterin und jeden Gesellschaftsberichterstatter in ein tiefes Loch.

Ungemein beliebt ist die persönliche Anrede und die Prominenten tun gut daran, sich bezüglich der korrekten Namensnennung nicht zu verzetteln. So wurde ich schon als "Hallo, Herr Hohenberger ", " Hallo, Herr Hohenzollern" und – mein Lieblingsgruß – "Hallo, Herr ... jetzt helfen S’ ma" angesprochen.

Sehr wohlwollend darf ich Herrn Andre Heller erwähnen, der mich kürzlich mit "Küss die Hände" bedachte, wohl wissend, dass wir sie uns nie gegenseitig waschen müssen.

Einladungen, Beschwerden, Hinweise: karl.hohenlohe(at)kurier.at

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