Ges.m.b.H.: Denkmalzeit

Ges.m.b.H.: DÖF © Bild: KURIER

Karl Hohenlohe über Hawelka und Jackson.

Es war im Himmel, wo einander Leopold Hawelka und Michael Jackson plötzlich in der Kantine gegenüberstanden.

Leopold Hawelka erkannte Michael Jackson sofort – umgekehrt kann ich es nicht bestätigen.

Als der King of Pop Elvis den letzten Kornspitz wegschnappte, kamen Herr Hawelka und Herr Jackson ins Gespräch. Was war das für ein Hallo, als man mit einem Male auf eine Gemeinsamkeit zu sprechen kam. Plötzlich hörte man den jungen Mann und die Kaffeehauslegende zusammen " Mistelbach" rufen, und dann setzten sie sich gemeinsam auf eine Bank und steckten die Köpfe zusammen.

Okay, Leopold Hawelka war in Mistelbach geboren, aber bezüglich des Denkmals in der niederösterreichischen Musikmetropole hatte Jackson eindeutig die fremde Nase vorn.

Man beriet sich, neckte einander bezüglich der Materialien des Monumentes, und da erklang die Stimme des Herrn aus dem Kantinenlautsprecher: "Hallo, Leute, in zwei Minuten beginnt Seitenblicke, ich wiederhole, Seitenblicke beginnt in zwei Minuten!"

In drei Sekunden war die Kantine leer geräumt, mit Elvis an der Spitze war die ganze Gruppe in den himmlischen Gemeinschaftsraum gedrängt und hat kudernd den Fernsehapparat in Gang gesetzt.

Da, plötzlich, Mistelbach – ein Denkmal für Leopold Hawelka – und Michael wurde so blass, wie er es sich immer gewünscht hatte.

Als die Seitenblicke-Legende Dr. Walter Kienreich nach dem Material des Denkmals fragte, bekam er Alteisen, Austauschteile zu hören und plötzlich lächelte Michael Jackson, weil es ihm irgendwie bekannt vorkam und alles war gut.

 

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Erstellt am 16.04.2012