über die Start-up-Szene
03/11/2017

Stress lass nach

Zwischen Start-up und Star Trek gibt es faszinierend viele Parallelen.

von Vea Kaiser

Zwischen Start-up und Star Trek gibt es faszinierend viele Parallelen.

Vea Kaiser | über die Start-up-Szene

Freundin Lisi ist gestresst, denn sie hat einen neuen Job. Nach Jahren in einer gemeinnützigen Organisation, wo in Konfliktsituationen ein Stoff-Elefant namens Rolf als Mediator zu Hilfe gezogen wurde, arbeitet Lisi nun in einem Start-up. Erzählen Freunde von ihren Start-ups, dann erschallt in meinem Hinterkopf stets das Star-Trek-Intro: Der Weltraum, unendliche Weiten. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Zwischen Start-ups und Star Trek gibt es faszinierend viele Parallelen. Schöne Menschen in futuristischer Kleidung, die ausgestattet mit exquisiten, tragbaren Elektrogeräten auf der Mission sind, den Fortschritt zur Menschheit zu bringen. Zwei Dinge jedoch unterscheiden Start-ups und Star Treks: plüschige Außerirdische und jener ominöse Stress. Während meine Freunde in der Start-up-Szene über die Stressbelastung klagen, habe ich noch nie mitbekommen, dass Kapitän Kirk, Scotty oder Spock darunter litten, dass der Weltraum so unendlich weit und man Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Obwohl man es sicher als Stressberuf bezeichnen könnte, mit anderen Lebensformen über intergalaktischen Frieden verhandeln zu müssen. Stress liegt im Auge des Betrachters. Lisi hat durch diese Umstellung von morgendlichem Sesselkreis auf internationale Skype-Konferenz sicher allen Grund, sich gestresst zu fühlen. Doch dass laut der selbst ernannten Tiertherapeutin aus dem Nachbarhaus sogar mein Hund Zwetschge Stress haben soll, weil sie nicht genug weichen Erdboden findet, um ihre Leckerlis zu vergraben, zeigt das grundsätzliche Problem: Wir alle verwenden das Wort Stress zu häufig. Wir sollten uns daher alle Kapitän Kirk zum Vorbild nehmen. Der hat die beste Lösung für wirklich brenzlige Situationen: Beam mich hoch, Scotty!

vea.kaiser@kurier.at

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