über die "Sommerpause"
07/25/2015

Wer schimpft, der kauft

von Wolfgang Winheim

Nicht weniger als 114 Fußballspiele waren seit Meisterschaftsende, seit 31.Mai, im Free-TV zu sehen.

Wolfgang Winheim | über die "Sommerpause"

Nicht weniger als 114 Fußballspiele waren seit Meisterschaftsende, seit 31.Mai, im Free-TV zu sehen. In Worten: Hundertvierzehn – alle, angefangen von Tests, Nachwuchs-EM bis Damen-WM in voller Länge.

Offensichtlich ist der Kick durch Inflation nicht umzubringen. Dominiert doch trotz der Meisterschaftspause ohne Fußball-Pause schon wieder die Neugierde auf den Liga-Start.Speziell dem Rekordmeister Rapid, dessen PR-Abteilung rekordverdächtig fleißig arbeitet, rennen die Fans die Türln der Vorverkaufskassen ein. Was natürlich auch am Champions-League-Qualifikationsgegner Ajax liegt.

Ähnlich ist die Situation in Kärnten, wo die tüchtigen Wolfsberger am Donnerstag Borussia Dortmund empfangen. Auch bei den anderen Klubs herrscht Aufbruchstimmung. Auch von Graz bis Grödig und Altach sind Optimismus und gute Laune ang’sagt. Ab Oktober wird sich das ändern, weil ja irgendwer Letzter sein und dessen Trainer dafür büßen muss. Und spätestens im November wird wieder mit dergroßen Nörgelei begonnen werden, wenn sich österreichische Klubs aus internationalen Bewerben zu verabschieden haben.

In Klagenfurt wird schon am Donnerstag geschimpft. Ohne das Gras wachsen zu hören, lässt sich prophezeien, dass das Spielfeld bei den verwöhnten Gästen aus Dortmund Empörung auslösen wird. Der Rasen des (mit Hypo-Geld gebauten) schönsten österreichischen Stadions ist gar nicht schön.

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