über Austrias CL-Premiere
09/20/2013

Kundendienst

Anstoß

von Wolfgang Winheim

Geschlossene Kassen trotz leerer Stadion-Sektoren

Wolfgang Winheim | über Austrias CL-Premiere

Kanonenfutter sieht anders aus: Die Austria hat sich bei ihrer Champions-League-Premiere gegen einen – seit 47 Meisterschaftsspielen unbesiegten – europäischen Spitzenklub nie vorführen lassen. Wenn der Klub jetzt dennoch bei manchen Anhängern schlechte Karten hat, dann liegt es an den ... Karten. Austrias Management, das im Normalfall als das beste der Liga gilt, ließ nur den Verkauf von Dreier-Abos zu. Und so kam es zu einer absurden Situation – nicht nur für jene burgenländischen Heimaturlauber, die sich zum Zeitpunkt der nächsten Spiele schon wieder im Ausland befinden: geschlossene Kassen trotz leerer Stadion-Sektoren! Rapid will so eine Groteske vermeiden und eine Woche vor dem ersten Europa-League-Heimspiel, sofern die Happel-Arena nicht schon allein durch Dreier-Abo-Besitzer gefüllt ist, die Kassen für den Einzelverkauf öffnen. Daher könnte Rapid trotz des 0:1 in Thun den Zuschauervergleich gegen den Stadtrivalen gewinnen, obwohl die Austria eine (großzügig berechnete) Besucherzahl von 37.500 bekannt gab und sie im höherwertigen Bewerb spielt. Red Bull Salzburg wähnt sich noch immer in der (unglücklich verpassten) Champions League. Zumindest, was die Kartenpreise betrifft: Bis zu 42 Euro wurden beim Europa-League-Auftakt gegen Elfsborg (in der prompt halb leeren) Bullen-Arena verlangt. Das hat ein Verein, der so auf Dosen gebettet ist, nicht notwendig.

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