über Austrias Champions-League-Abenteuer
09/17/2013

Genießen & bestehen

Die Austria hat mit der Gruppenphase ihre Saisonziele schon übertroffen. Es wäre aber fatal, sich jetzt zurückzulehnen.

von Alexander Strecha

Denn wer nicht wagt, wird auf diesem Niveau schnell zum Prügelknaben

Alexander Strecha | über Austrias Champions-League-Abenteuer

Gehts raus und genießt es. Ein altbekannter Spruch, den Trainer gerne schon öfters getätigt haben. Auch Nenad Bjelica sprach von einem Genuss für seine Spieler, gegen Porto, Atlético Madrid oder St. Petersburg antreten zu dürfen. Logisch, weil die Austrianer Neuland betreten und ein neues Kapitel in der Klubchronik geschrieben haben. Die Champions League spielt’s für heimische Vereine ohnehin nicht alle Tage. Das olympische Motto – Dabei sein ist alles – wird aber zu wenig sein, um gegen diese drei qualitativ besseren Vereine punkten zu können.

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus traut der Austria in dieser Gruppe gar nichts zu. Viel wichtiger wird sein, dass sich die Austria selbst etwas zutraut. Denn wer nicht wagt, wird auf diesem Niveau schnell zum Prügelknaben. Wem jedoch der Spagat zwischen Genuss und Siegeswillen gelingt, der kann bessere Teams ärgern und auch auf dem falschen Fuß erwischen.

Die Spieler haben ganz bestimmt den richtigen Zugang und eine einwandfreie Einstellung. Doch was für das Nationalteam bei EM- oder WM-Qualifikationen gilt, das ist für heimische Vereine in der Champions League nicht anders: Es muss alles passen und ineinandergreifen, damit am Ende etwas Positives herausschaut.

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