über Skirennen im ORF
12/05/2013

Unglaublich

Anstoß

von Wolfgang Winheim

Solche Top-Quoten sind wichtig für die Sportler vom Küniglberg

Wolfgang Winheim | über Skirennen im ORF

Fünf Podestplätze bei den bisherigen fünf Rennen in Nordamerika, doch noch kein Rang 1 für die Ski-Nation Nummer 1. Trotzdem gibt’s einen österreichischen Sieger: den ORF. Freitag der höchste TV-Marktanteil bei der Damen-Abfahrt von Beaver Creek, Samstag 740.000 bei der Herren-Abfahrt und Sonntag sogar 831.000 beim Super-G von Lake Louise.

Solche Top-Quoten sind wichtig für die Sportler vom Küniglberg, zumal die (wie die Sportressorts in anderen Medienhäusern auch) keinen leichten Stand haben, wenn unter sportabstinenten Oberchefs aufgrund von Wett- und anderen Skandalen der Eindruck entsteht, als würden auf Fußballplätzen lauter dumpfe oder böse Gesellen herumlaufen.

Auf der Alm indes gibt’s koa Sünd’. Zumindest der Skilauf ist aus Konsumenten-Sicht immer noch heil. Weil a) stets ein paar Rot-Weiß-Rote vorn mitrutschen, b) der ORF schöne Schnee-Landschaften ins Patschenkino zaubert und c) der weiße Sport noch eine (relativ) weiße Weste hat.

Gewettet wird freilich auch schon im Skizirkus, was das Zeug und der Computer halten. So kann in Head-to-Head-Angeboten darauf gesetzt werden, ob morgen in Beaver Creek Hannes Reichelt schneller abfährt als Georg Streitberger. Oder ob der Schweizer Küng eine bessere Endzeit haben wird als sein Teamkollege Janka.

Trotzdem wird keiner der Brettlartisten absichtlich bremsen. Zumindest glaubt unsereiner das.

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