über einen starken Auftritt des ÖFB-Teams
10/12/2014

Raunzfreie Zone

von Wolfgang Winheim

Selten noch hat ein 1:0 im Prater so sehr begeistert.

Wolfgang Winheim | über einen starken Auftritt des ÖFB-Teams

Wenn 40.000 nach dem Abpfiff „I am from Austria“ singen und Reporter nicht „D i e haben so viele Chancen vergeben“, sondern „W i r schaffen es“ in ihre Computer tippen, dann ist das der Beweis: Die Nationalelf hat mit Tempofußball endlich auch notorische Raunzer überzeugt. Obwohl bei den wenigen gegnerischen Kontern das große Zittern ang’sagt war. Und obwohl Tormann Robert Almer im Finish das Ausgleichstor verhinderte. Ein Remis hätte zwar nicht dem Spielverlauf entsprochen, aber zu den Kuriosa dieser EM-Quali-Runde gepasst. So wie gestern die erfolgreicheren Österreicher waren am Vortag die Deutschen in Polen und davor die Spanier in der Slowakei in allen Statistiken (Corner, Ballbesitz, gewonnene Zweikämpfe usw.) ihren späteren Bezwingern überlegen. Der weltbeste Tormann (Neuer/D) und der ehemals Weltbeste (Casillas/Spanien) aber griffen daneben – im Gegensatz zu Almer, der in der deutschen Liga nicht zu den Top 20 zählt. Wie Hannover-Reservist Almer hat auch Arnautovic das nahezu schon unbegreifliche Vertrauen des Teamchefs Marcel Koller gerechtfertigt. Einer von Kollers Vorgängern sagte, als Arnautovic und Okotie noch das Angriffsduo der U-21 bildeten, über die beiden: „Die können ein Match im Alleingang entscheiden oder dich als Trainer in den Wahnsinn treiben.“ Inzwischen wirken die Konjunktiv-Genies geläutert. Wie auch immer – ihre Gemeinschafts-Produktion zum 1:0 war wahnsinnig wichtig.

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