über das Auf und Ab im Fußball
10/17/2013

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von Wolfgang Winheim

Nur Groß-Nationen wie Deutschland werden immer präsent sein

Wolfgang Winheim | über das Auf und Ab im Fußball

Was ist der Unterschied zwischen Fußball-Österreich und ...

... Bosnien: Das an den Nachwehen vom Bürgerkrieg leidende Land hat nur halb so viele Einwohner, aber dank seiner Legionäre erstmals einen WM-Platz.

... Island: Auf der Insel leben 320.000 Menschen und trotzdem lebt auch ihre WM-Hoffnung. Island qualifizierte sich fürs Play-off.

... Schweiz: Die Landsleute von Marcel Koller qualifizierten sich zum dritten Mal en suite.

... Slowakei: Der Nachbar war den ÖFB-Kickern wegen der WM 2010 als Vorbild hingestellt worden, hat aber heuer die Qualifikation klarer als Österreich verpasst.

... Slowenien: siehe Slowakei.

... Belgien: Bei der letzten EM-Quali handelten sich Dietmar Constantini und seine Auserwählten wegen eines 4:4 und eines 1:2 gegen eine vermeintliche Durchschnittstruppe Spott ein. Jetzt qualifizierte sich Belgien souverän.

... Türkei: 76 Millionen können 2014 bei der WM bestenfalls stolz auf Deutschlands türkisch-stämmigen Regisseur Mesut Özil sein.

Was sagt uns somit die WM-Ausscheidung: Dass es 1.) nicht auf die Einwohnerzahl ankommt; und 2.) Weisheiten von gestern schon morgen völlig unaktuell sind.

Nur Groß-Nationen wie Deutschland werden immer präsent sein. Der Rest erlebt ein ständiges Auf und Ab. Also sollte 2016, zumal der Nachwuchs gut und die nächste EM-Quali leichter ist, endlich wieder Österreich dabei sein. Egal, ob mit oder ohne Koller.

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