Anstoß: Erste, zweite Liga

Anstoß: Erste, zweite Liga © Bild: KURIER/Boroviczeny

Warum die erste Liga so gar nicht erstklassig ist und für viele Vereine erhöhtes Risiko bedeutet.

Die Erste Liga, die eigentlich nur Österreichs zweite ist, hat sich einen Vornamen gesucht, der unbändigen Ehrgeiz vermittelt. "Heute für Morgen"-Liga - also heute wird gesät, morgen geerntet. Das klingt schön. So schön, dass die vergebliche Suche nach dem namensgebenden Sponsor für die zweithöchste Leistungsstufe schnell vergessen ist. Ja, es gibt bei den Bundesligaklubs mehr Spieler, denen die Erste Liga als Sprungbrett diente. Doch das Dilemma bleibt: Die Erste Liga bedeutet für die Bundesligaabsteiger erhöhte Existenzangst, und auch für die besten Regionalliga-Vereine ist der Aufstieg nicht immer das erklärte Ziel. Dementsprechend erbärmlich ist oft der Rundblick in halb leere, infrastrukturell armselige Stadien. 20 einigermaßen professionell geführte Klubs für die beiden obersten österreichischen Ligen zusammenzukratzen, wurde zum unlösbaren Problem. Darum wird sie mit Sicherheit wieder kommen, die Diskussion um die Reform. Zum Beispiel um die 16 Klubs in einer tatsächlich erstklassigen Bundesliga.

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Erstellt am 05.12.2011