Einfach mal abhängen ist mit Ketten alles andere als angenehm...

© /Camillo Roedelius

über das 50-Shades-Training
03/14/2015

50 Shades of Training

Wie ich ins Netz ging und an Stahlketten hing – zwei Workshops passend zum 50-Shades-Hype. Mit Video!

von Laila Daneshmandi

Die Ketten bohren sich in meine Haut. Ein paar Figuren schaffe ich, dann ist Schluss, ich kann nicht mehr.

Mag. Laila Daneshmandi | über das 50-Shades-Training

Ich sag’s gleich: Bitte nicht zu Hause nachmachen. Mein Test hat mich diese Woche in ein Kellergewölbe unweit des Stephansdoms geführt – nicht etwa in einen Sadomaso-Club, sondern in ein Aerial-Silk-Studio. Hier lernt man sonst an langen Tüchern, die von der Decke hängen, akrobatische Figuren zu machen. Bei diesem Workshop verwenden wir die Tücher aber nur für die Aufwärmübungen.

Die eigentlichen Trainingsgeräte sind ein riesiges Netz und zwei handelsübliche Stahlketten, die statt der Tücher aufgehängt sind. Die Übungen mit dem Netz tun weniger weh, daher fangen wir damit an: Meine Trainerin Friederike zeigt mir, wie ich mich in das Netz hinaufschwingen und mich hineinsetzen kann. Ich könnte mich jetzt hineinlegen, fast so wie in eine Hängematte. Aber ich lerne, mich ein- und wieder auszuwickeln. Ich mache sogar einen Purzelbaum innerhalb des Netzes – alles halb so schlimm.

Das absolute Highlight ist aber der Salto: Mit Anleitung von Friederike wickle ich mich in etwa drei Meter Höhe. Dann heißt es, nach vorne lehnen, fallen lassen und die Arme seitlich ausstrecken (den dazugehörigen Angstschrei gibt es im Video unten zu hören). Tataa! Ein kleiner Schritt für Cirque du Soleil, ein großer für mich!

Schließlich geht’s an die Ketten – zwei handelsübliche, ca. zwei Zentimeter dicke Stahlketten aus dem Baumarkt, die als Schlingen von der Decke hängen. Damit der Druck auf die Haut nicht zu stark ist, bekomme ich Handschuhe und ziehe dicke Strümpfe über. Ich hieve mich an der Kette hoch und setze mich in die Schlinge. Die Füße finden Halt in der zweiten Schlinge. Die Ketten bohren sich in meine Haut. Ein paar Figuren schaffe ich, dann ist Schluss, ich kann nicht mehr. Es tut einfach zu weh.

Danach habe ich knallrote Druckstellen von den Ketten – und 50 Shades von blauen Flecken.

Info:

www.aerialsilk.at, die Workshops Aerial Net und Aerial Chains kosten jeweils 35 Euro.

Fazit:

Für hartgesottene Fans des Bestsellers und alle, die gerne außergewöhnliche Work-outs ausprobieren. Vor allem bei den Ketten muss man sich aber auf Schmerzen und blaue Flecken einstellen.

Fun:

Schweiß:

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