Links mit dem blauen Band Vivofit von Garmin, rechts UP24 von Jawbone

© /Laila Daneshmandi

Fitnesstracker
06/27/2014

Immer auf dem Laufenden

Fitnesstracker verfolgen alles vom Essen bis zum Schlaf – was die Vermessung des Lebens bringt.

von Laila Daneshmandi

In der Nacht erfassen sie, wie oft ich mich im Bett wälze und ziehen Rückschlüsse auf mein Schlafverhalten.

Mag. Laila Daneshmandi | Fitnesstracker

Ich habe gestern 6 Stunden und 51 Minuten geschlafen, habe 8,15 Kilometer hinter mich gebracht, dabei 10.649 Schritte gemacht und 1818 Kalorien verbrannt. Das weiß ich alles mithilfe der Armbänder, die ich neuerdings am Handgelenk trage. Ich vergleiche die Fitnesstracker „Up24“ von Jawbone (bei www.jawbone.com um 149€) und das Garmin-„Vivofit“ (bei www.garmin.com um 119€).

Ob ich bei meinen Tagesaktivitäten zu Fuß gegangen, mit dem Fahrrad oder mit der U-Bahn gefahren bin, muss ich allerdings händisch in die dazugehörige Handy-App eingeben. Genauso wie ich eintrage, was und wie viel ich den ganzen Tag über esse und trinke. Der Rest wird per Bluetooth übertragen.

Wenn ich mich zu lange nicht bewege, machen mich meine Armbänder per Vibration oder Anzeige darauf aufmerksam, dass ich mich doch bitte wieder einmal von meinem Bürosessel erheben sollte. In der Nacht erfassen sie, wie oft ich mich im Bett wälze und ziehen Rückschlüsse auf mein Schlafverhalten. Das alles kann ich natürlich über die Handy-App nachverfolgen.

Totalüberwacht

So weit, so totalüberwacht. Aber will ich das alles überhaupt? Während Datenschützer über die Verfolgung so vieler privater Daten die Nase rümpfen, argumentiert die andere Seite mit dem Motivationsfaktor für fitnessaffine Technikfans. Man kann seine Werte nicht nur mit seinen Freunden vergleichen, sondern misst sich jeden Tag aufs Neue mit sich selbst. In Kombination mit einem Pulsgurt wird auch die Herzfrequenz erfasst.

Mir persönlich ist das etwas zu viel des Guten – abgesehen davon, finde ich es mühsam, die Details zu meinen Aktivitäten und zu meiner Ernährung ständig eingeben zu müssen. Im Prinzip geht das alles auch über das Handy, dass ich sowieso immer dabei habe – mittlerweile gibt es etliche Apps, die Schritte und Kalorien zählen können. Dazu brauche ich kein Armband.

Fazit

Fitnesstracker sind ein nettes Spielzeug für Technik-Fans, die ihren Alltag protokollieren und vergleichen wollen. Unterschiede zwischen den Geräten gibt es inzwischen aber nur in einigen wenigen Details.Fun:

Effekt:

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