Meinung | Bodyblog
01.07.2017

Surftraining auf der Alten Donau

Wie ich mich auf dem Strand der Wiener auf die perfekte Welle vorbereitet habe.

Es gab schallendes Gelächter, als wir mit unseren Surfbrettern unterm Arm zum Wasser marschiert sind.

Mag. Laila Daneshmandi | über Surftraining auf der Alten Donau

Das war vielleicht ein Spektakel. Es gab etliche schiefe Blicke und schallendes Gelächter, als wir mit unseren Surfbrettern unterm Arm über die Romawiese zum Wasser marschiert sind. „Ihr wisst’s aber schon, dass es hier keine Surferwellen gibt, oder?“ Den Spruch haben wir nicht nur an Land, sondern auch im Wasser von vorbeiziehenden E-Boot-Fahrern gehört.

Ihr habt ja alle keine Ahnung! Erst unlängst hat meine Freundin M. gejammert, wie sehr sie sich ein Vorbereitungstraining für ihren nächsten Surf-Urlaub wünscht. Tadaaa, hier ist er!

Die Idee zum „SurfnYoga House Vienna“ (Probestunde 7€, www.surfnyogahouse.com) hatten drei Freunde, die Surfer und Surf-Einsteiger auch ohne Meer für den nächsten Urlaub einstimmen wollten. Denn bevor sich jemand cool auf sein Brett schwingen und auf der Welle reiten kann, muss er zunächst einmal fleißig paddeln. Die meisten brauchen ein bis zwei Wochen, um sich wieder mit dem Sport vertraut zu machen – und meist ist der Urlaub dann quasi wieder vorbei.

Markku ist Finne, er ist der Liebe wegen nach Wien gezogen und hatte die Idee zu dem Training: Er zeigt uns, wie wir im Liegen auf dem Board richtig Balance halten und wie wir unsere Hände und Arme bewegen müssen, um das Meiste aus unseren Paddel-Bewegungen herauszuholen. Wir üben nicht nur, in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen auf (fiktive) Wellen zuzupaddeln, sondern trainieren auch, die Luft anzuhalten, wenn wir von einer Welle geschluckt werden. Oder uns mit dem Board seitlich zu drehen (sogenannte Turtle Rolls).

Nachdem die im Vorjahr beliebte CityWave mit ihrer künstlichen Surfwelle vom Schwarzenbergplatz heuer nach Vösendorf ziehen musste, gibt es mit dem SurfnYoga House jetzt immerhin einen weiteren Surfer-Hotspot in Wien. Von wegen, hier kann man nicht Surfen, Pah!

Fazit:

Für Wellenreiter und alle, die vom Surfer-Feeling nicht genug bekommen können. Die ideale Einstimmung auf den nächsten Surf-Urlaub und ein effektives Training für Rumpf und Arme.Fun:

Schweiß:

Effekt: